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Die Geschichte der Zemka |
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Altbundespräsident Rudolf
Die Pinzgauer Schüler bekamen un-
Vertragsunterzeichnung mit den |
Verantwortungsbewusst gehandeltDie "Zentrale Müllklärschlammverwaltung GesmbH & Co.
KG", kurz ZEMKA, wurde im Jahr 1976 von den damaligen Pinzgauer Bürgermeistern
gegründet. Ein weiteres Jahr verging, bis am 1. Jänner 1978
die Anlage im Wert von 75 Millionen Schilling netto ihren Betrieb aufnahm.
Auch der damalige Bundespräsident Rudolf Kirchschläger wohnte
der Eröffnung bei. Das Unternehmen wurde von zwei ehrenamtlichen
Geschäftsführern, Saalbacher Bürgermeister Peter Mitterer
und Saalfeldner Bürgermeister Karl Reinthaler, geleitet. Den Vorsitz
im Aufsichtsrat übernahm der Zeller Bürgermeister Alois Latini.
Eines hatten die drei gemeinsam, nämlich ihr Ziel: Schwieriger BeginnAnfangs gab es natürlich finanzielle Schwierigkeiten, weil die ZEMKA ihre Anlage für die Verwertung von 25.000 Jahrestonnen Abfall konzipiert hatte. Doch es lieferten am Beginn nur wenige der insgesamt 28 Pinzgauer Gemeinden zur ZEMKA an. Mit Hilfe des Landes wurde ein Sanierungskonzept für die ZEMKA beschlossen. Künftig sollte die ZEMKA mit größeren Abfallmengen beliefert werden. 1981 schrieb die, nun zur Gesellschaft m. b. H. gewordene, ZEMKA erstmals schwarze Zahlen. Ein VorbildIm Jahr 1982 verarbeitete die ZEMKA bereits 18.000 Tonnen Abfall und 2.500 m³ Klärschlamm. Auch große Menge an Altglas, Altpapier und Eisenschrott wurden verarbeitet. Der anfallende gesiebte Feinkompost konnte für Böschungsbegrünungen, Rekultivierungen von Deponien und im Landschaftsbau genutzt werden. Die ZEMKA wurde ein Vorbild für andere Regionen. Partner für 68 GemeindenZu Beginn waren sechs Pinzgauer Gemeinden Gesellschafter der ZEMKA (Bruck, Kaprun, Mittersill, Saalbach-Hinterglemm, Saalfelden, Zell am See). Inzwischen sind 28 Gemeinden aus dem Pinzgau und sechs aus dem Pongau an der ZEMKA beteiligt. Im Jahr 2006 brachten 68 Gemeinden aus dem Pinzgau, Pongau und Lungau rund 26.000 Tonnen Restabfall und 7.000 Tonnen Bioabfall ins "Abfallwirtschaftszentrum". Die DeponiefrageDie zemkaeigene Rest- und Sperrabfalldeponie in Saalfelden ("Kasbachgrube") wurde aufgrund einer Novelle des Wasserrechtsgesetzes in den 80er Jahren geschlossen. Darum musste im gesamten Pinzgau eine Raumverträglichkeitsprüfung, die mit Kosten von rund zwölf Millionen Schilling verbunden war, durchgeführt werden. Einen Teil der Kosten übernahm jedoch das Land Salzburg. Schließlich wurden die Reststoffdeponie-Standorte Bramberg/Hollersbach und Kaprun festgelegt. Dank der Innergebirgs-Lösung (IGL) besteht derzeit kein Bedarf einer weiteren Restabfalldeponie. Die Zukunft ist gesichertErst die getrennte Sammlung von Bioabfällen machten das Projekt ZEMKA möglich. Im Jahr 1990 gab die ZEMKA beim Vorarlberger Ingenieurbüro Vogl & Müller das Konzept für eine moderne Abfall- und Klärschlammentsorgung in Auftrag. Ende 1994 wurden die bestehenden Anlagen auf dem ZEMKA-Gelände umgebaut und erweitert (Baukosten 160 Mio. Schilling netto). Die neue Anlage ermöglicht u. a. in der Rottehalle die Bioabfälle und die Restabfälle parallel getrennt zu behandeln. Dieser Betrieb läuft seit 1. Jänner 1996. |
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